Bank of Scotland

August 22, 2009 · Artikel drucken

Die Bank of Scotland – eine Bank mit 300 Jahren Geschichte und einem attraktiven Online Tagesgeldkonto für Deutschland

Die Bank of Scotland ist, wie der Name schon ausdrückt eine schottische Bank für Privat- und Geschäftskunden. Nicht zu verwechseln mit der Royal Bank of Scotland. Ihr Hauptsitzt befindet sich in Edinburgh. Die Bank of Scotland gehörte von 2001 bis 2008 zur britischen Banken- und Versicherungsgruppe HBOS plc. auch Halifax Bank of Scotland.

Ausgelöst durch die Finanzkrise, wurde 2007, eine Verschmelzung der HBOS Gruppe und der Finanzgruppe Lloyds TSB vereinbart. Seit dem 19. Januar 2009 ist die Bank ein Unternehmen der Lloyds Banking Group plc. Die Bank of Scotland ist nicht nur in Großbritannien sondern auch im benachbarten Irland sowie in Spanien, Deutschland, den Niederlanden und Nordamerika aktiv. Sie besitzt seit 1695 das Recht, in Schottland Banknoten auszugeben.

Logo der Bank of Scotland

Kurze Einführung in die Geschichte der Bank of Scotland

Am 17. Juli 1695 wurde die Bank of Scotland, mit vollem Namen “The Governor and Company of  the Bank of Scotland”, gegründet und nahm ihren Geschäftsbetrieb im Februar 1696 auf. Durch ein Gesetz des schottischen Parlaments konnte damals die Bank of Scotland gegründet werden und blieb bis heute die einzige, durch diese Institution gegründete Bank. Das Bankdirektorium bewilligte der Bank ein Monopol auf Bankgeschäfte in Schottland für 21 Jahre. Es gab den Eigentümern (Aktionären) begrenzte Verbindlichkeit, und eine besondere abschließende Klausel, die erst 1920 widerrufen wurde, machte alle auswärtigen Eigentümer zu eingebürgerten Schotten.

Informationen zum Tagesgeldkonto der Bank of Scotland

Die Bank wurde hauptsächlich mit der Aussicht gegründet, den in Schottland eher schleppenden Handel mit England und den Niederlanden weiter zu entwickeln. Die Bank of Scotland verfügte über ein Banksystem, das längerfristige Kredite und Sicherheit für Kaufleute und Landbesitzer gewähren konnte. Sie vergab als erste europäische Bank, Papiergeld, das auf Verlangen in Bargeld umzuwandeln war. Das Recht zur Banknotenausgabe ist ihr bis heute erhalten geblieben. Die Bank war zu dieser Zeit ein sehr modernes Institut, und bot eine extrem wichtige Einrichtung, wenn man den schlechten Zustand der schottischen Münzprägung am Ende des 17. Jahrhunderts berücksichtigt.

Die Bank musste im Laufe der Jahrhunderte viele Hürden überwinden, was ihr jedoch gut gelang. In den 50er Jahren kündigte sich das Computerzeitalter an, welches das Bankwesen revolutionierte. 1959 installierte die Bank of Scotland als erste britische Bank einen Computer zur zentralen Verarbeitung der Konten. 1986 war die Bank wieder richtungsweisend mit der Vorstellung von HOBS den Home and Office Banking Services ähnlich unserem BTX, einer frühen Anwendung der Internet-Technologie. Dieser Dienst ermöglichte den Kunden den Zugang zu ihren Konten am Fernsehschirm über das Telefonnetz.

Logo der Bank of Scotland

Bank of Scotland Deutschland

In der BRD ist der Bereich Unternehmensfinanzierung (Bank of Scotland Corporate) seit 1998 mit einem Büro in Frankfurt am Main vertreten. Seit dem 27. Januar 2009 bietet die Bank of Scotland Deutschland mit Sitz in Berlin deutschen Kunden ein Online Tagesgeldkonto an.

Das Tagesgeldkonto der Bank of Scotland

Informationen zum Tagesgeldkonto der Bank of Scotland

Die Tagesgeldzinsen sind unabhängig von der Höhe der Einlage und orientieren sich am Zinsniveau des Geldmarktes. Die Bank of Scotland garantiert, dass der Zinssatz des Tagesgeldkontos in jedem Fall höher als der EZB – Leitzins liegt.

Über die Bank of Scotland und ihre mehr als 300jährige Geschichte gibt es im Museum of the Mound am Edinburgher Hauptsitz der Bank viele Aufzeichnungen und alte Gegenstände zu besichtigen.

Das Tagesgeldkonto der Bank of Scotland jetzt eröffnen.