Tagesgeld – Tagesgeldkonto

Oktober 24, 2013 · Artikel drucken

Tagesgeldkonto Information allgemein

Für alle die nicht wissen, worin sich ein Tagesgeldkonto von einem Girokonto unterscheidet, eine kurze Aufklärung. Das Tagesgeldkonto ist ein verzinstes Konto. Über das Guthaben kann der Kontoinhaber täglich frei verfügen. Eine Kündigungsfrist gibt es in Gegensatz zum Sparbuch nicht. Eine tägliche Verfügbarkeit und die zurzeit hohe Verzinsung sprechen für eine solche Kontoart. Ein Nachteil, zumindest theoretisch, könnte die tägliche Änderung des Zinssatzes seitens der Bank sein. Das Tagesgeldkonto besitzt normalerweise keine Verrechnungsfunktionen, das heißt Überweisungen auf Fremdkonten und Lastschriften sind somit nicht möglich.

 

Bei Tagesgeldkonto Zinsauszahlung monatlich festlegen

Die Verzinsung eines Tagesgeldkontos bezieht sich im Allgemeinen auf das Jahr. Allerdings gibt es Unterschiede bei der Auszahlung der Zinsen. Manche Banken zahlen die Zinsen einmal im Jahr aus, andere wiederrum zahlen monatlich oder vierteljährlich. Dies liegt im Verhandlungsgeschick des Einzelnen. Der Vorteil einer monatlichen Zinsauszahlung liegt darin, dass die ausgezahlten Zinsen wieder mit verzinst werden und der Anleger über einen entsprechend höheren Betrag verfügen kann. Die Verfügbarkeit erfolgt sofort nach der Gutschrift auf dem Tagesgeldkonto.

Tagesgeldkonto – in der Regel ein Online-Konto

In der Regel ist die Verzinsung bei einem Tagesgeldkonto höher als bei einem Sparbuch. Der Grund hierfür liegt in der technischen Entwicklung. Die meisten Tagesgeldkonten werden ausschließlich als Onlinekonto angeboten. Somit sparen die Banken Verwaltungskosten ein, die an die Kunden in Form von höheren Zinsen weitergegeben werden können. Außerdem versuchen die Banken, mit attraktiven Zinsen auf Tagesgeldkonten, neue Kunden zu gewinnen.

Zinsen bei einem Tagesgeldkonto

Es gibt zwei Arten der gängigen Guthabenzinsberechnung: nach dem Nominalzins oder dem Effektivzins (kann auch als Rendite bezeichnet werden). Bei dem Nominalzinssatz wird am Ende eines Anlagejahres, der, für das eingesetzte Kapital prozentuale Ertrag exklusiv Zinseszins bezeichnet. Der Effektivzinssatz hingegen beschreibt am Ende des Anlagejahres für das eingesetzte Kapital erzielten prozentualen Ertrag inklusiv dem Zinseszinseffekt. Der Zinseszinseffekt wird als rechnerischer Vorgang verstanden, bei dem auf die erhaltenen und wieder angelegten Zinsen erneut ein Zins bezahlt wird. Als zeitliche Bezugsgröße bei der Zinsberechnung wird in der Regel von einem Anlagejahr ausgegangen, mit der Abkürzung „p.a.“ (per annum = pro Jahr).

Verfügbarkeit bei einem Tagesgeldkonto

Bei einem Tagesgeldkonto kann man täglich über sein Guthaben verfügen. Man sollte jedoch eine zwangsweise entstehende Banklaufzeit von 1-3 Tagen einplanen, denn es kann in der Regel nur durch Überweisung auf ein vorher definiertes Referenzkonto (meist das Girokonto) das Guthaben bar abgehoben werden. Vereinzelt gibt es Angebote von Banken, die ein Tagesgeldkonto auch mit einer Bankkarte ausstatten. In diesem Fall kann das Guthaben vom Tagesgeldkonto an einem Geldautomaten abgehoben werden. Die EC Kartenfunktion entfällt bei dieser Bankkarte.

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