Festgeld – Grundwissen

Februar 18, 2009 · Artikel drucken

Festgeld – Termingeld

Festgeld kann auch als Termingeld bezeichnet werden. Definiert wird damit eine zeitlich befristete Geldanlage, die mit einem vorher festgeschriebenen und garantierten Zinssatz vergütet wird.

Festgeld – Liquiditätsprämie

Der ideelle Nutzen –die Prämie- vom Geld, liegt bei demjenigen der Geld besitzt und daraus seine –Liquidität – bezieht. Das heißt, der Geldbesitzer kann die universellen Möglichkeiten des Geldes als Tauschmittel nutzen. Kein anderes Gut lässt diese Möglichkeit offen, überall und jederzeit zum Erwerb angebotene Güter oder Dienstleitungen, gegen Geld einzutauschen. Geld ist global einsatzfähig, dementsprechend verschafft es Zahlungsbereitschaft und die Freiheit, beim Einkauf von Waren und Dienstleistungen auswählen zu können.

Alle diese Vorteile lässt sich ein Geldbesitzer, der Geld verleiht, bezahlen. Das heißt, gewährt beispielsweise eine Bank einem Kunden einen Kredit, so erhält diese nach einem festgelegten Zeitraum den Kreditbetrag und zusätzlich die Vergütung, also die Zinsen, dafür zurück. Der Geldbesitzer verzichtet während dieses Zeitraums (Kreditlaufzeit) auf seine Zahlungsfähigkeit und Wahlfreiheit. In dieser Zeit geht die Liquiditätsprämie (der Vorteil der Verfügung über Geld) für die Kreditlaufzeit vom Kreditgeber auf den Kreditnehmer über.

Credit Europe Festgeld

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Festgeld – Termingeld – Termineinlagen

Termingeld, Termineinlagen sind Geldanlagen die für einen befristeten Zeitraum angelegt werden. Es werden zwei Kategorien angeboten, das Festgeld und das Kündigungsgeld.

Festgeld mit einer befristeten Laufzeit

Bei Ablauf der Laufzeit kann das Festgeld entweder als Sichteinlage weitergeführt oder verlängert werden. Bei Verlängerung auch Prolongation genannt, gilt meist der aktuell Zinssatz. Am Ende der jeweiligen Laufzeit des angelegten Festgeldes werden die Zinsen gutgeschrieben.

Kündigungsgeld mit festgelegter Kündigungsfrist

Das Kündigungsgeld weist eine festgelegte Kündigungsfrist auf. Man kann erst nach der Kündigung und nach Ablauf der Kündigungsfrist über sein Geld verfügen. Der Zinssatz ist hier variabel, außer es wurden vorher andere vertraglichen Regelungen getroffen. Die Zinsen werden erst nach der Kündigung und nach Ablauf der Kündigungsfrist gutgeschrieben.

Bei beiden Varianten vom Termingeld, das Festgeld und das Kündigungsgeld, ist eine vorzeitige Verfügung über den angelegten Geldbetrag in der Regel nicht möglich. Manche Banken zeigen sich jedoch kulant und gegen Zahlung von sogenannten Vorschusszinsen, kann eine vorzeitige Verfügung über den Betrag möglich sein. In der EU unterliegen allgemein Termingelder einer Mindestreservepflicht.

Festgeld und die Banken

Das Festgeld ist für die Banken ein liebgewonnenes Produkt, denn sie können im Vergleich zu beispielsweise Sichteinlagen mit festen Geldbeträgen disponieren. Das ist für sie sehr wichtig, denn zum Beispiel bei der Kreditvergabe, müssen die Gelder flüssig sein..